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Schlecker-Filiale

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30.11.2012

Schlecker-Insolvenz Investor will 600 deutsche Filialen wiederbeleben

In Deutschland sollen bis zu 3.000 Mitarbeiter beschäftigen werden.

Berlin – Der österreichische Investor Rudolf Haberleitner will im kommenden Jahr etwa 600 ehemalige Schlecker-Filialen in Deutschland wiederbeleben. Das kündigte der 67-Jährige im Interview mit „Handelsblatt-Online“ an. „Ich gehe davon aus, dass wir Ende nächsten Jahres, abhängig von der Geschwindigkeit unserer Expansion, in Deutschland bis zu 3.000 Mitarbeiter beschäftigen werden“, so Haberleitner.

Der Wiener Finanzinvestor ist ein erfahrener Firmensanierer und hatte im August bereits 1.350 Filialen in Österreich und einigen anderen europäischen Ländern vom Schlecker-Insolvenzverwalter übernommen. Die Geschäfte tragen den Namen „Dayli“ und bieten nicht nur Drogerieartikel, sondern unter anderem auch Lebensmittel und die Vermittlung von Dienstleistungen und E-Commerce an. Mit dem gleichen Konzept sollen auch die ehemaligen deutschen Schlecker-Filialen als Nahversorger wiederbelebt werden.

Die Drogeriemarkt-Kette Schlecker war im Januar dieses Jahres in die Insolvenz gerutscht und hatte zu dem Zeitpunkt allein in Deutschland noch über 5.000 Filialen.

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