Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

04.11.2009

Internetunternehmen SchülerVZ weist neue Vorwürfe zu Selbstmord zurück

Berlin – Nach dem Selbstmord eines jungen Mannes, der wegen versuchter Erpressung gegen das Online-Netzwerk „SchülerVZ“ in Untersuchungshaft saß, hat das Internetunternehmen neue Vorwürfe zurückgewiesen. Der Anwalt des Mannes hatte laut Medienberichten gesagt, es gebe Hinweise darauf, „dass eine Erpressung nicht versucht wurde“. „Die VZ-Netzwerke weisen diese Vorwürfe mit Nachdruck zurück“, sagte SchülerVZ-Chef Markus Berger-de León. „Die Vorwürfe des Anwalts sind ebenso unglaublich wie haltlos. Die Beurteilung und Handhabung des Falls lag und liegt aber bei den zuständigen Behörden.“ Gleichzeitig drückte er erneut seine Bestürzung über „diese Tragödie“ aus. Der 20-Jährige Mann hatte offenbar massenhaft Daten aus dem sozialen Netzwerk ausgelesen und das Internetunternehmen zu einer Zahlung von 80000 Euro aufgefordert. Später hatte er sich in der U-Haft unter nicht näher bekannten Umständen das Leben genommen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/internetunternehmen-schuelervz-weist-neue-vorwuerfe-zu-selbstmord-zurueck-3281.html

Weitere Nachrichten

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

NRW CDU lehnt pauschalen Abschiebestopp nach Afghanistan ab

Die nordrhein-westfälische Landtagsfraktion der CDU kritisiert, dass sich das Land Nordrhein-Westfalen nicht an dem letzten Sammel-Charter mit ...

Parlament Griechenland

© Gerard McGovern / CC BY 2.0

Wirtschaftsweiser Athen muss Akzeptanz für Reformen schaffen

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, hat die griechische Regierung aufgefordert, endlich zu den nötigen Reformen zu stehen, um die ...

Mahmur Flüchtlingsanlage

© homeros / 123RF Lizenzfreie Bilder

317.000 neue Teilnehmer Bamf meldet Rekord bei Integrationskursen

Im vergangenen Jahr haben mindestens 317.000 Menschen einen Integrationskurs neu begonnen. Dies geht aus Daten des Bundesamts für Migration (Bamf) hervor, ...

Weitere Schlagzeilen