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12.03.2010

Internet für den Friedensnobelpreis nominiert

Oslo – Das Internet wurde für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert. Für die Nominierung eingesetzt hat sich die italienische Version des Wired Magazine – mit der Begründung, das Web fördere „Dialog, Debatten und Konsens“. Die Zahl der Nominierungen erreichte diesmal eine neue Rekordmarke von insgesamt 237 Personen und Organisationen. Im vergangenen Jahr hatte es 205 Nominierungen gegeben, berichet BBC News.

Tausende Vorschläge

Laut Geir Lundestad, Direktor des Nobel Instituts, sind bei der Organisation Tausende Nominierungsvorschläge eingegangen. „Manche wurden von einzelnen Personen vorgeschlagen, manche von zehn und wieder andere von 100 verschiedenen Leuten“, so Lundestad. Eine offizielle Liste mit den Nominierten gibt es von dem Institut nicht, allerdings geben einige Nominierte immer wieder selbst bekannt, dass die Wahl auf sie gefallen ist. Die Nominierung des Internets erfährt auch von Shirin Ebadi, Friedensnobelpreisgewinnerin 2003, und dem Gründer des Projekts „One Laptop per Child“ Unterstützung.

Bekanntgabe am 8. Oktober

Andere Nominierte sollen beispielsweise die russische Menschenrechtsaktivistin Svetlana Gannuschkina und der chinesische Aktivist Liu Xiaobo sein. Die Shortlist wurde von dem norwegischen Nobel-Komitee, das für den Friedensnobelpreis zuständig ist, am 9. März bei dem ersten jährlichen Treffen zusammengestellt. Jedes der fünf Mitglieder konnte auch eine eigene Nominierung einbringen. Der Friedensnobelpreis-Gewinner 2010 wird schließlich am 8. Oktober bekannt gegeben. Das Preisgeld soll sich laut Lundestad in der selben Höhe bewegen wie 2009. Zuletzt erhielt US-Präsident Barack Obama – nicht unumstritten – den Friedensnobelpreis. Wer den Preis entgegennehmen würde, wenn tatsächlich das Internet gewinnt, ist noch unklar.

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