Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

29.03.2010

Internet-Experten kritisieren Sperrpläne der EU-Kommission

Stuttgart – Der Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur hat die Aufforderung der EU-Kommission an alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Internetseiten mit pornographischen Inhalten zu sperren, scharf kritisiert. Solche Sperren seien gefährlicher „Pseudo-Aktionismus“ und „kontraproduktiv“, sagte der Sprecher der Organisation.

Besser sei der von der neuen Bundesregierung eingeschlagene Weg, Seiten mit einschlägigen Inhalten zu vernichten. Technisch sei dies ohne Probleme möglich. Noch wichtiger sei es jedoch, die Täter strafrechtlich zu verfolgen. Dies geschehe jedoch viel zu selten, weil es national zu viele bürokratische Hemmnisse gebe und die internationale Zusammenarbeit unzureichend sei. Die Organisation hatte im vergangenen Jahr über 130.000 Unterschriften gegen den Gesetzentwurf der damaligen Bundesregierung zur Sperrung kinderpornografischer Websites gesammelt.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/internet-experten-kritisieren-sperrplaene-der-eu-kommission-8940.html

Weitere Nachrichten

Landesgrenze Bayern

© Kontrollstellekundl / CC BY-SA 3.0

Schengen-Raum DIHK kritisiert Verlängerung der Grenzkontrollen

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, hat die Empfehlung der EU-Kommission zu einer weiteren ...

Agentur für Arbeit Jobcenter Goslar

Symbolfoto © Rabanus Flavus / Public Domain

Bericht Jobcenter Stade zieht Sexpartner-Fragebogen zurück

Das Jobcenter im niedersächsischen Stade hat einen umstrittenen Fragebogen zurückgezogen, mit dem eine Hartz-IV-Antragstellerin aufgefordert wurde, ...

Polizei

© ank / newsburger.de

Getöteter Fünfjähriger in Viersen Jugendamt soll von Problemen in Familie gewusst haben

Im Fall des in Viersen gewaltsam ums Leben gekommenen Luca war den Behörden offenbar schon länger bekannt, dass es Probleme in der Familie des ...

Weitere Schlagzeilen