Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Insolvenzverwalter pocht auf KfW-Kredit

© dapd

12.03.2012

Schlecker Insolvenzverwalter pocht auf KfW-Kredit

„Das wäre für alle Beteiligten absolut sinnvoll“.

Ehingen – Ungeachtet einer Absage des Bundeswirtschaftsministeriums hat Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz rasche staatliche Hilfe für den zahlungsunfähigen Drogerie-Riesen angemahnt. „Ich wünsche mir, dass die Politik einen KfW-Kredit für eine Transfergesellschaft bereitstellt, das wäre für alle Beteiligten absolut sinnvoll“, sagte Geiwitz der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe).

Laut Geiwitz benötigt Schlecker etwa 75 Millionen Euro zur Einrichtung einer Transfergesellschaft. Gelinge dies nicht bis Ende des Monats, würden die gekündigten knapp 12.000 Mitarbeiter dann arbeitslos.

Das von Philipp Rösler (FDP) geführte Bundeswirtschaftsministerium hatte einen Kredit der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau am Wochenende abgelehnt. Solche Darlehen würden nur an Kleinunternehmen oder Mittelständler ausgereicht, hieß es.

Schlecker hatte Ende Januar Insolvenz angemeldet. Um das Unternehmen zu retten, werden rund 2.400 der derzeit 5.400 deutschen Filialen geschlossen. Schlecker hatte im Jahr 1975 seinen ersten Drogeriemarkt eröffnet.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/insolvenzverwalter-pocht-auf-kfw-kredit-45441.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen