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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle

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19.08.2015

Innenministerium Zahl der Asylanträge im Juli um 93,2 Prozent gestiegen

8.549 Personen erhielten laut Innenministerium die Rechtsstellung eines Flüchtlings.

Berlin – Die Zahl der gestellten Asylanträge ist im Juli des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahresmonat um 93,2 Prozent gestiegen. Das teilte das Innenministerium am Mittwoch mit.

Demnach wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Juli 37.531 Asylanträge gestellt. Entschieden habe das BAMF im Juli über die Anträge von 22.710 Personen. Dies bedeute einen Anstieg von 122,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

8.549 Personen erhielten laut Innenministerium die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Zudem erhielten 104 Personen subsidiären Schutz nach EU-Recht. Bei 199 Personen wurden Abschiebungsverbote festgestellt.

Insgesamt 14.832 Anträge wurden von Staatsangehörigen der sechs Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien gestellt. Das sind 39,5 Prozent aller in Deutschland gestellten Asylanträge.

In der Zeit von Januar bis Juli 2015 haben insgesamt 218.221 Personen in Deutschland Asyl beantragt, darunter 195.723 als Erstanträge und 22.498 als Folgeanträge. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr bedeute dies eine Erhöhung um 124,8 Prozent, hieß es seitens des Innenministeriums weiter.

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