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19.08.2013

Ingolstadt Geiselnahme im Rathaus dauert an

Der Geiselnehmer hat bislang keine konkreten Forderungen gestellt.

Ingolstadt – Die Geiselnahme im Rathaus von Ingolstadt durch einen psychisch gestörten Mann dauert weiterhin an. Bis auf den Wunsch nach Essen hat er laut Polizei keine konkreten Forderungen gestellt.

Der 24-Jährige war Ende Juli zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden, weil er einer 25-jährigen Rathausangestellten nachgestellt und sich nicht an ein Kontaktverbot gehalten hatte. Die Frau arbeitet als Vorzimmerdame von Ingolstadts Drittem Bürgermeister Josef Mißlbeck.

Der Mann hatte am Nachmittag außer der 25-Jährigen auch den städtischen Beschwerdemanager in seiner Geiselhaft. Eine Mitarbeiterin des Hauptamts und Ingolstadts Dritten Bürgermeister Mißlbeck selbst hatte er wieder freigelassen.

Ein Wahlkampfauftritt von Kanzlerin Angela Merkel direkt vor dem Rathaus wurde abgesagt.

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