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Finanzamt

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29.09.2017

Informationsaustausch Steuergewerkschaft rechnet mit Datenflut aus dem Ausland

An diesem Samstag starten zunächst 50 Länder mit dem Informationsaustausch.

Berlin – Die Deutsche Steuergewerkschaft rechnet damit, dass Steuerhinterziehung künftig schwieriger wird: Im Zuge des neuen internationalen Informationsaustauschsystems, welches am Samstag in Kraft tritt, schätzt ihr Chef, Thomas Eigenthaler, dass langfristig rund 30 Millionen Datensätze nach Deutschland kommen werden. „Ich erwarte, dass darunter auch den Finanzbehörden bislang unbekannte Daten sein werden“, sagte Eigenthaler dem „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe).

Bei den Finanzämtern vor Ort werden die Steuerdaten allerdings erst 2019 ankommen, glaubt der Steuerexperte. So lange werde es dauern, bis das Bundeszentralamt für Steuern, bei dem die internationalen Daten zunächst gesammelt werden, das Material gesichtet und sortiert haben wird.

An diesem Samstag starten zunächst 50 Länder mit dem Informationsaustausch, im nächsten Jahr sollen es dann 102 Staaten sein.

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