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22.02.2015

Industrieverband EU will CO2-Steuer über Hintertür einführen

„Die aktuellen Pläne bedeuten die Einführung einer CO2-Steuer durch die Hintertür.“

Berlin – Der Präsident der Wirtschafts-Vereinigung Metalle (WVM), Oliver Bell, befürchtet durch die Reform des EU-Emissionshandels zusätzliche Millionenkosten für die Industrie: „Die aktuellen Pläne bedeuten die Einführung einer CO2-Steuer durch die Hintertür“, kritisierte Bell zwei Tage vor der Abstimmung im EU-Umweltausschuss in Brüssel.

„Eine Preissteigerung von zehn Euro pro Tonne CO2 bedeutet allein für unsere Branche rund 30 Millionen Euro Zusatzkosten jedes Jahr. Diese Kosten werden nicht kompensiert und schwächen damit unsere globale Wettbewerbsfähigkeit.“

WVM-Hauptgeschäftsführerin Franziska Erdle bezeichnete die geplante Marktstabilitätsreserve als weiteren Nachteil für die Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Unternehmen.

„Statt den Markt zu stabilisieren wird unsere Position im weltweiten Wettbewerb instabiler. Durch neue politische Eingriffe entstehen neue Kosten. Wir entfernen uns damit immer weiter von einem marktwirtschaftlichen System“, so Erdle.

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