Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Tankstelle Total

© Joho345 / gemeinfrei

16.08.2016

DIHK Industrie-und Handelskammertag lehnt flexible Energiesteuer ab

„Dieser Alleingang schadet deutschen Unternehmen.“

Osnabrück – Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat Pläne für automatische Steuererhöhungen, die bei sinkenden Sprit-, Strom- oder Gaspreisen greifen, abgelehnt.

Die ständig wechselnde Besteuerung von Energieträgern im nationalen Alleingang würde zu schwerwiegenden Wettbewerbsnachteilen deutscher Unternehmen führen, sagte der Vize-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag). Denn Wettbewerber aus dem Ausland würden weiterhin von Preissenkungen an den Rohstoffmärkten profitieren.

Mit Blick auf ein Diskussionspapier aus dem Bundeswirtschaftsministerium, das solche „Mechanismen“ vorsieht, sagte Dercks, schon heute hätten viele Unternehmen am Standort Deutschland deutlich höhere Energiekosten als die internationalen Konkurrenten. Nicht zu vernachlässigen seien auch die indirekten Kosten, die sich bei Einführung einer solchen variablen Steuer aus dem enormen Nachweis- und Prüfaufwand bei Betrieben und Verwaltung ergeben würden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/industrie-und-handelskammertag-lehnt-flexible-energiesteuer-ab-94865.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen