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22. Spieltag in Zeiten der Monarchie

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18.02.2012

1. Bundesliga 22. Spieltag in Zeiten der Monarchie

Dortmund siegt in Berlin und bleibt Tabellenführer.

Berlin – Es war ein turbulentes Wochenende in Berlin, das binnen 24 Stunden einen Präsidenten verlor und einen König bekam. Otto Rehhagel ist zurück in der Fußball-Bundesliga, doch seine Mission in Berlin wird vor allem bodenständige Arbeit verlangen. Beim 0:1 (0:0) seines neuen Vereins Hertha BSC gegen eine pragmatisch auftretende Borussia aus Dortmund hat der 73-Jährige jedoch viel Gutes gesehen – wenngleich nur vorm TV-Gerät, denn erst am Sonntag ist Inthronisierung. Die Gäste aus Dortmund zeigen sich trotz aller personellen Rückschläge weiter unbeeindruckt, siegen zum fünften Mal im fünften Spiel und thronen auch in der kommenden Woche an der Tabellenspitze.

Im Rest der Republik herrschen in diesen Tagen die Prinzen und Prinzessinnen im Karneval – und das Prinzenpaar in Mönchengladbach wird einen fröhlichen Umzug feiern. Lucien Favres Überraschungsteam gewann mit etwas Glück und mit viel Kampf 2:1 (2:0) beim 1. FC Kaiserslautern – an der Krone für den Schweizer Trainer arbeiten sie am Niederrhein weiter mit Hochdruck.

Im alten Königreich Rehhagels in Bremen, nach dessen Abdankung königlos und ohnehin karnevalistisches Niemandsland, schwingt man nach dem 3:1 (2:0) bei Rivalen Hamburger SV zumindest im Norden des Landes das Zepter. Marko Marin, der junge Tom Trybull und Marko Arnautovic schrieben das nächste erfolgreiche Kapitel der jüngsten Derbygeschichte des SVW beim ewigen Nordrivalen aus Hamburg, für die einzig Mladen Petric traf.

Trübe werden die Tage in Köln, dem selbst ernannten Zentrum jeden närrischen Treibens. Das 1:2 (0:1) in Nürnberg bedeutete die zweite Niederlage hintereinander für den FC. Sie vermissen eben ihren verletzten Prinzen, Lukas Podolski. Nicht nur an Karneval.

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