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25.03.2010

Immer mehr NRW-Kommunen planen Sex-Steuer

Düsseldorf – Angesichts knapper kommunaler Kassen planen immer mehr nordrhein-westfälische Städte die Einführung einer sogenannten Sex-Steuer. Die Abgabe soll Prostituierte und Clubbesitzer künftig stärker zur Kasse bitten, berichtet die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“. Die Städte Oberhausen, Dorsten, Gladbeck und Sprockhövel wollen die Erhebung der Sex-Steuer durch das zuständige nordrhein-westfälische Innenministerium genehmigen lassen. Essen, Duisburg und Dortmund erwägen derzeit noch einen solchen Schritt.

Dem Vernehmen nach können die Kommunen davon ausgehen, dass Innenminister Ingo Wolf (FDP) grünes Licht geben wird. In Köln gibt es bereits seit 2004 eine Sex-Steuer. Im vergangenen Jahr erzielte die Stadt daraus eigenen Angaben zufolge Einnahmen in Höhe von 800.000 Euro. Der nordrhein-westfälische FDP-Fraktionschef Gerhard Papke äußerte sich skeptisch zu den Steuerplänen der Kommunen. „Ich habe meine Zweifel, ob eine Kommune ihrem Image einen Gefallen tut, wenn sie womöglich bundesweit mit einem solchen Thema in Verbindung gebracht wird“, so Papke.

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