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ICE-Verbindungen durch den Kanaltunnel vor großen Problemen

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27.09.2010

ICE-Verbindungen durch den Kanaltunnel vor großen Problemen

Berlin – Die Pläne der Deutschen Bahn (DB), ICE-Verbindungen durch den Kanaltunnel nach London anzubieten, gestalten sich schwieriger als bislang bekannt. Die britischen Aufsichtsbehörden betonten der „Frankfurter Rundschau“ gegenüber, dass der Tunnel unter dem Ärmelkanal nach wie vor als potenzielles Ziel von Terroristen gilt. Das bedeutet, die DB muss sicherstellen, dass niemand Sprengstoff an Bord der Tunnel-ICE bringen kann. Für den Konzern ist das mit großem Aufwand verbunden.

In den Eurostar, bislang der einzige Zug vom Kontinent nach England, können nur Reisende einsteigen, die in einer Sicherheitsschleuse – wie auf Flughäfen – „geröntgt“ worden sind. Um die Einrichtung solcher Kontrollcenter an allen Zusteigebahnhöfen auf der Strecke von Frankfurt am Main über Köln nach London zu vermeiden, plant die DB offenbar Kontrollen während der Fahrt.

Das stößt bei den Behörden auf Skepsis: Solche Konzepte würden „sehr genau überprüft“ und müssten „sehr überzeugend“ sein, heißt es bei der britischen Aufsichtsbehörde Office of Rail Regulation. Die DB, die in gut zwei Wochen eine erste Probefahrt durch den Tunnel plant, hat bislang nur von Sicherheitsauflagen in puncto Zuglänge und Durchgängigkeit der Züge von der Spitze bis zum Ende berichtet.

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