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HypoVereinsbank auf 124 Mio. Euro Schadenersatz verklagt

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16.01.2012

Unternehmen HypoVereinsbank auf 124 Mio. Euro Schadenersatz verklagt

Fehlerhafte Beratung und Pflichtverletzungen bei Aktiengeschäften.

München – Die HypoVereinsbank hat offenbar Probleme im Zusammenhang mit Steuertricks eines Kunden. Dieser verklagt die Bank vor dem Landgericht München auf 124 Millionen Euro, wie aus einem Bericht der “Financial Times Deutschland” (Montagausgabe) und dem mehr als 450 Seiten starken Prospekt der Konzernmutter Unicredit für eine Kapitalerhöhung hervorgeht. In der Klage werfe er der Bank fehlerhafte Beratung und Pflichtverletzungen bei Aktiengeschäften vor, um Steuergutschriften zu erhalten.

Der Zeitung zufolge handelt es sich bei dem Kläger um einen reichen Privatkunden. Er habe über die Handelsabteilung der HypoVereinsbank in London deutsche Aktien jeweils kurz vor Dividendenzahlung gekauft, um über komplizierte rechtliche Konstrukte eine Steuerrückerstattung zu bekommen. Damit verstieß er offenbar gegen Steuergesetze.

Die HypoVereinsbank wollte sich am Montag nicht zu dem Bericht äußern, sondern verwies auf den Prospekt.

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