Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Militärparade in Nordkorea

© über dts Nachrichtenagentur

17.09.2013

Human Rights Watch Nordkorea ist schlimmer als Syrien

„Nordkorea ist, etwas locker gesagt, ein riesiges Gefangenenlager.“

Pjöngjang/Frankfurt – Wenzel Michalski, Direktor der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Deutschland, hat die Lage in Nordkorea als schlimmer als in Syrien oder in Somalia bezeichnet. „Nordkorea ist, etwas locker gesagt, ein riesiges Gefangenenlager“, sagte Michalski dem Radiosender „HR Info“.

Nach dem UN-Zwischenbericht über schockierende Gräueltaten an politischen Häftlingen in Nordkorea forderte der deutsche Menschenrechtler juristische Konsequenzen: „Eine Klage vor dem Internationalen Strafgerichtshof würde ein Zeichen setzen – auch wenn Nordkorea dies blockieren wird.“

Mit Menschenrechtsorganisationen im Land selbst etwas zu bewirken, hält Michalski für aussichtslos: „Sich ins Land einzuschleichen, wie Human Rights Watch das teilweise in anderen Ländern macht, ist viel zu gefährlich. Das wäre Selbstmord, sich in Nordkorea einzuschleusen.“

Nach dem Zwischenbericht einer Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats, der in Genf vorgestellt worden ist, wird in Nordkorea massiv gefoltert, ausgehungert und getötet.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/human-rights-watch-nordkorea-ist-schlimmer-als-syrien-65920.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen