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WM Huck nimmt vor Kampf gegen Powetkin den Mund voll

“Ich bin viel zu schnell für Schwergewichtler” – Kampf am 27. Februar in Stuttgart.

Stuttgart – Knapp sechs Wochen vor dem WM-Kampf im Schwergewicht gegen WBA-Champion Alexander Poetkin in Stuttgart nimmt der Berliner Marco Huck den Mund ziemlich voll: “Für mich ist es einfacher im Schwergewicht zu boxen als im Cruisergewicht”, sagte der 27-Jährige der Nachrichtenagentur dapd am Montag: “Ich bin viel zu schnell für die Schwergewichtler.” Huck trifft am 27. Februar in der schwäbischen Metropole auf den russischen Titelträger, der wie er dem Sauerland-Stall angehört.

Der gebürtige Bosnier bleibt Titelträger im Cruisergewicht, bei einem Erfolg über Powetkin wäre er der erste deutsche Doppelweltmeister in den beiden höchsten Gewichtsklassen und der erste deutsche Schwergewichtschampion seit Max Schmeling. Huck muss sich nach dem Fight entscheiden, in welcher Gewichtsklasse er weiterboxen will.

Für Hucks Trainer Ulli Wegner wäre ein Weltmeister im Schwergewicht auch eine Premiere. “Dieser Kampf wird eine große Herausforderung für ihn und für mich”, sagte der Berliner. Für seinen Aufstieg gibt es berühmte Vorbilder, auch Evander Holyfield und David Haye wurden als ehemalige Cruisergewichtler Schwergewichtschampions. “Aber nicht im ersten Kampf, sie haben Aufbaukämpfe bestritten”, stellte Huck fest, “ich kann Geschichte schreiben.”

Huck hat erst einen von 35 Profikämpfen verloren, Powetkin ist in 23 Kämpfen sogar noch unbesiegt. “Es wird nicht leicht, Marco ist sehr schnell”, sagte Powetkin, “ich muss mich gut darauf einstellen.” Dass der Cruisergewichtler ihn fordert, hatte den 32-Jährigen überrascht. “Ich suche eine sportliche Herausforderung”, sagte “Kapt’n” Huck, “im Cruisergewicht habe ich doch alles aufgemischt.”

16.01.2012 © dapd / newsburger.de

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