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HP will Cloud anfassbar machen

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05.03.2012

CeBIT HP will Cloud anfassbar machen

Deutschlandchef Volker Smid will Kunden Skepsis vor Internetservice nehmen.

Böblingen – Der HP-Deutschlandchef Volker Smid will auf der Cebit (6. März bis 10. März) den Kunden Cloud Computing schmackhaft machen. „Wir werden dort die Cloud anfassbar machen“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd.

Beim Cloud Computing werden Daten auf Servern gelagert und über das Internet zur Verfügung gestellt. Als Vorteile nennen die Anbieter, dass Nutzer so unter anderem Speicherplatz und auch Energiekosten sparen. Für die IT-Branche ist die Cloud das Trendthema. Einer Studie im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom zufolge wird der Umsatz mit Cloud Computing in Deutschland 2012 um 47 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro steigen

Allerdings sind gerade in Deutschland viele Kunden dem Service gegenüber skeptisch eingestellt, weil sie Sicherheitsprobleme befürchten und die Geschäftsmodelle noch nicht klar sind. „Unsere Kunden wollen wissen: wo sind meine Daten, und was kostet das?“, beschreibt Smid das Verbraucherverhalten. HP wolle darauf reagieren. „Der Kunde kann die Cloud auf Wunsch sogar im eigenen Rechenzentrum betreiben lassen, mit einer klaren verbrauchsabhängigen Preisstruktur“, sagte Smid.

Neben der Cloud kann die deutsche Landesgesellschaft mit 10.500 Mitarbeitern Smid zufolge vor allem im Automobilbereich und im Energiesektor eine wichtige Rolle innerhalb des Konzerns spielen. Wenn man beim Aufbau von Automobilkompetenz Deutschland übersehen würde, „würde man einen großen Fehler machen“, sagte Smid. Die IT-Branche wird gebraucht bei der Umsetzung von Carsharing-Modellen aber auch bei der Vernetzung von Autos über das Internet.

„Die Entwicklung der Energiewirtschaft in Richtung Smart Grid wird ohne IT nicht möglich sein“, sagte Smid weiter. Smart Grids sind intelligente Netze, die bei einer dezentralen Erzeugung den Strom so steuern sollen, dass er da verfügbar ist, wo er gebraucht wird. Ein Beispiel dafür sei, „dass unsere Waschmaschine dann anfängt zu waschen, wenn der Tarif am günstigsten ist“, sagte Smid. Die Technologien dafür gebe es schon. Jetzt komme es auf die Umsetzung an.

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