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Holzhäuser rechnet mit großen Problemen

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14.02.2012

Financial Fairplay Holzhäuser rechnet mit großen Problemen

Umsetzung des Financial Fairplays.

Leverkusen – Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen, rechnet mit großen Problemen für die Europäische Fußball-Union (UEFA) bei der Umsetzung des Financial Fairplays. “Das wird ein ganz heißer Tanz. Die UEFA ahnt noch gar nicht, was da auf sie zukommt und welchen Verwaltungsapparat sie dafür bereitstellen muss”, sagte Holzhäuser in einem Interview mit der “Frankfurter Rundschau” (Dienstagausgabe). Mit dem sogenannten Financial Fairplay will die UEFA künftig die Finanzen der Profiklubs in Europa teilweise regulieren und vor allem die wachsende Verschuldung der Klubs eindämmen.

Holzhäuser, der früher im Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die Lizenzierung der Vereine der ersten und zweiten Bundesliga zuständig war, schilderte die Schwierigkeiten, die er in dieser Funktion erlebte. “Ich habe zur Zeit meiner Tätigkeit für den DFB den ersten Lizenzentzug der deutschen Fußballgeschichte mit zu verantworten gehabt: wegen 100.000 D-Mark, die dem Bonner SC fehlten. Später, zum Beispiel bei Kickers Offenbach, dem Lieblingsverein meiner Kindheit, war es schwieriger. Ich stand zeitweise unter Polizeischutz. Das wird die UEFA alles noch erleben”, sagte Holzhäuser.

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