Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Hohe Beteiligung an Schuldenschnitt

© dapd

09.03.2012

Griechenland Hohe Beteiligung an Schuldenschnitt

Frist für Gläubiger werde bis zum 23. März verlängert.

Athen – Die Beteiligungsquote der privaten Gläubiger am freiwilligen Schuldenerlass für Griechenland liegt bei 85,8 Prozent. Das teilte die Regierung in Athen am Freitag mit. Alle übrigen Kreditgeber sollen auf juristischem Wege zu einem Anleihentausch gezwungen werden, wie es am Morgen weiter hieß. Dafür sollten die nachträglich eingefügten Ausfallklauseln der Anleihenverträge aktiviert werden. Die Frist für Gläubiger, die Anleihen nach ausländischem Recht hielten, werde bis zum 23. März verlängert.

Mit der Umschuldung sollen private Kreditgeber wie Banken, Versicherungen und Fonds auf Forderungen in Höhe von 107 Milliarden Euro freiwillig verzichten. Die Gläubiger tauschen dazu ihre derzeitig gehaltenen Schuldenpapiere in neue Anleihen mit einem Nominalabschlag von 53,5 Prozent, geringeren Zinsen und einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren ein.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/hohe-beteiligung-an-schuldenschnitt-44807.html

Weitere Nachrichten

Ralf Jäger SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

Bericht Immer mehr Klagen gegen neues NRW-Beamtenrecht

69 Beamte des Landes NRW sind bislang juristisch gegen die neue Dienstrechtsreform vorgegangen. Das geht aus einem neuen Bericht von NRW-Innenminister Ralf ...

Euroscheine Geld

© Friedrich.Kromberg / W.J.Pilsak / CC BY-SA 3.0

Sparkassenpräsident Strafzins ist nicht ausgeschlossen

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), will einen Strafzins für Kleinsparer langfristig nicht ausschließen. "Auch ...

Rentner

© bstrupp / gemeinfrei / pixabay.com

DIW-Chef Fratzscher Höheres Rentenalter unvermeidbar

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus nach dem Jahr 2030 für unvermeidbar. "Die ...

Weitere Schlagzeilen