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12.08.2010

Hochwasser Arbeiter ertrinkt in Sachsen durch neue Flutwellen

Zwickau – Im sächsischen Werdau ist ein 38-jähriger Mann durch neue Flutwellen ums Leben gekommen. Der Mann arbeitete mit einem Kollegen an einem Kanal, als er von einer Flutwelle überrascht und erfasst wurde. Der Wasserstand war an diesem Ort binnen kurzer Zeit auf mehr als zwei Meter angestiegen. Der 26-jährige Arbeitskollege hatte vergebens versucht ihn zu retten. Der verunglückte Mann konnte erst nach dem Rückgang des Wassers von Tauchern geborgen werden.

In der Gegend waren zuvor kleine Bäche mit der Pleiße zusammengeflossen und hatten letztendlich zu erheblichen Überschwemmungen geführt. Am Wochenende sollen wieder Regengüsse die Problemzonen in Ostsachsen erreichen. Es werde mit den Warnstufen zwei und drei gerechnet. Die Regierung in Sachsen schätzt die Schäden, die infolge des Hochwassers entstanden sind, auf bis zu 150 Millionen Euro.

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