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Hochtief

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07.02.2013

Verkauf von Geschäftsbereichen Hochtief droht nun doch die Zerschlagung

Hochtief wollte die Pläne nicht bestätigen.

Essen – Nach der Übernahme durch den spanischen Baukonzern ACS droht der Essener Hochtief AG nun womöglich doch die Zerschlagung. Nach Informationen der Zeitungen der WAZ-Mediengruppe aus dem Unternehmensumfeld denkt der neue Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes an den Verkauf von Geschäftsbereichen mit 6.200 Mitarbeitern.

Betroffen von den Überlegungen wären die Servicesparte innerhalb der Hochtief Solutions AG mit 6.000 Beschäftigten und das Geschäft mit der Projektentwicklung mit 200 Angestellten. Hochtief wollte die Pläne nicht bestätigen. Die Analyse der künftigen Strategie sei „noch nicht abgeschlossen. Es gibt daher auch keinerlei Entscheidungen“, teilte das Unternehmen mit.

Sollte Fernandez die Verkaufspläne in die Tat umsetzen, muss er mit heftigem Widerstand der Arbeitnehmervertreter rechnen. Der Spanier hatte eine Zerschlagung ausgeschlossen.

Auch im Aufsichtsrat der Hochtief AG, der die Strategiepläne vermutlich auf der Sitzung am 27. Februar vorgelegt bekommt, sind die Pläne umstritten. Die Unternehmensberaterin Christine Wolff hat ihren Sitz niedergelegt. Frau Wolff habe sich aus „persönlichen Gründen“ zurückgezogen, sagte ein Hochtief-Sprecher.

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