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12.07.2010

Deutsche Bahn Hitze-Probleme auch in weiteren Zügen

Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Berlin – Die Hitze-Probleme in Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn (DB) sind offenbar noch häufiger aufgetreten, als vom Konzern bislang eingestanden. Laut DB waren am Samstag drei ICEs auf der Verbindung Berlin – Köln/Düsseldorf bei extremen Außentemperaturen und hohem Fahrgastaufkommen ausgefallen. Die Züge wurden daraufhin in Hannover und Bielefeld gestoppt und evakuiert, die Passagiere auf andere Züge verteilt. Manche Reisende waren aufgrund der Hitzebelastung von rund 50 Grad Celsius kollabiert und mussten von Rettungskräften versorgt werden.

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet nun, dass am Sonntag in einem IC auf der Verbindung Hamburg in Richtung Ruhrgebiet die Klimaanlage ausgefallen sei. Ein IC von Berlin nach Amsterdam erlitt einen Lokschaden, der Ersatzzug war nicht klimatisiert.

Die Deutsche Bahn entschuldigte sich für die Vorfälle und kündigte Entschädigungen für die rund 1.000 Fahrgäste der drei Samstags-ICEs an.

Die Bundespolizei hat unterdessen die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung aufgenommen.

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