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Schwerwasserreaktor im iranischen Arak

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14.07.2015

Historiker Wolffsohn Iran ist nach Abkommen „faktisch Atommacht“

„Keiner der regionalen Konflikte ist gelöst.“

Berlin – Der Historiker Michael Wolffsohn hat das Atomabkommen mit dem Iran scharf kritisiert und Teheran als faktische Atommacht bezeichnet. „Keiner der regionalen Konflikte ist gelöst und die iranischen Anlagen bleiben. Sie können jederzeit auf Atombomben-Produktion sozusagen umgeschaltet werden. Faktisch ist der Iran nun eine Atommacht“, sagte Wolffsohn der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Andere würden nachrüsten, sagte Wolffsohn. Es folge ein noch dramatischeres konventionelles Aufrüsten in der Region.

„Mir ist auch nicht bekannt, dass iranische Raketen verringert oder zerstört werden sollen. Diese erreichen schon jetzt Europa, also auch uns in Deutschland. Fazit: Gutes gewollt, Schlechtes erreicht, zu kurz gesprungen.“

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