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Hinrichtungsstätte

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18.07.2012

USA Hinrichtung von geistig Behindertem verschoben

Verschiebung wurde mit einer Änderung des Hinrichtungsmittels begründet.

Washington – Im US-Bundesstaat Georgia ist eine ursprünglich für Mittwoch geplante Hinrichtung eines geistig behinderten Mannes um wenige Tage verschoben worden. Wie die zuständigen Behörden mitteilten, soll der wegen zweifachen Mordes verurteilte Warren Hill nun in der kommenden Woche exekutiert werden. Die Verschiebung wurde mit einer Änderung des Hinrichtungsmittels begründet.

Der 52-jährige Mann war wegen Mordes an seiner Freundin zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Im Gefängnis erschlug er einen Mithäftling und erhielt die Todesstrafe. Hill besitzt laut mehreren Gutachten einen Intelligenzquotienten von knapp 70 und gilt daher als geistig behindert. Laut dem Obersten Gerichtshof dürfte der 52-Jährige daher eigentlich nicht exekutiert werden. Ein Gericht in Georgia entschied jedoch, das Ausmaß der geistigen Behinderung stehe nicht zweifelsfrei fest.

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