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Hilfe laut Wirtschaftsminister „unumstritten

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24.03.2012

Schlecker Hilfe laut Wirtschaftsminister „unumstritten“

Deutschlandweit mehr als 2.000 Schlecker-Märkte zum letzten Mal geöffnet.

Köln – Der Sinn einer Transfergesellschaft für die rund 11.000 vor der Entlassung stehenden Schlecker-Mitarbeiter ist nach den Worten von Baden-Württembergs Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) zwischen Bund und Ländern „unumstritten“.

Der SPD-Politiker zeigte sich am Samstag im Deutschlandradio Kultur zuversichtlich, dass die nötigen 70 Millionen Euro nur eine Überbrückungshilfe seien, um den KfW-Kredit abzusichern. „Nach sechs Monaten muss der Insolvenzverwalter aus der Insolvenzmasse oder aus Erträgen des dann reduzierten Schlecker-Konzerns den Kredit zurückzahlen“, sagte Schmid.

Er forderte die anderen Bundesländer auf, verlässliche Erklärungen abzugeben, dass sie für die Finanzierung bürgen. Die Gesellschaften seien das Mittel der Wahl, um die Beschäftigten nachzuqualifzieren und auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln. Sobald die Zusagen vorlägen, könne Baden-Württemberg in Vorlage treten. Am Samstag öffneten deutschlandweit mehr als 2.000 Schlecker-Märkte zum letzten Mal.

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