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05.02.2014

Hertha-Präsident Einstieg wird sich für KKR lohnen

„Die Bundesliga hat große Wachstumschancen. Das weiß KKR.“

Berlin – Der Fußball-Bundesligist Hertha BSC geht davon aus, dass sich der Einstieg von Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) bei dem Berliner Verein für die US-Beteiligungsgesellschaft auszahlen wird: „Die Bundesliga hat große Wachstumschancen. Das weiß KKR“, sagte Hertha-Präsident Werner Gegenbauer in einem Interview mit dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

„Die Voraussetzungen sind gegeben, dass KKR eine Wertsteigerung mit seinem Investment erzielt.“ Zum einen gebe es bei der internationalen Vermarktung einen enormen Nachholbedarf. Zum anderen sei der Standort Berlin von großem Vorteil.

Sollte KKR seine Anteile weiterverkaufen wollen, kann Hertha aber einen unliebsamen Mitgesellschafter blockieren. „Wir haben ein Vorkaufs- und Mitspracherecht in Form eines Vetorechts“, sagte Gegenbauer.

Ob KKR mittelfristig seinen Anteil beispielsweise über einen Börsengang veräußern will, ist offen. „Damit haben wir uns noch nicht beschäftigt. Das ist derzeit kein Thema“, sagte Gegenbauer, der seit 2008 den Bundesligisten führt.

Am Freitag vergangener Woche hatte Hertha den Einstieg von KKR bekanntgegeben – es ist das erste finanzielle Engagements eines Finanzinvestors in der Bundesliga. Die US-Beteiligungsgesellschaft erwarb einen Anteil von 9,7 Prozent und kann diesen zu einem späteren Zeitpunkt auf 33,3 Prozent erhöhen. Dafür hat KKR der „Alten Dame“ 61,2 Millionen Euro überwiesen.

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