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Joachim Herrmann

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01.06.2017

Herrmann Abschiebung nach Afghanistan „immer noch zumutbar“

Bayern habe nicht die Absicht, die Abschiebepraxis „auf Dauer zu stoppen“.

Berlin – Nach dem schweren Anschlag in Afghanistan hat sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gegen Forderungen gewandt, die Abschiebepraxis zu verändern.

„Der jüngste Anschlag in Kabul war fürchterlich. Aber man muss nicht deswegen die Abschiebungen stoppen“, sagte Herrmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag). „Eine Rückkehr nach Afghanistan ist immer noch zumutbar.“ Er betonte, Bayern habe nicht die Absicht, die Abschiebepraxis „auf Dauer zu stoppen“.

Bei einem Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul waren am Mittwoch mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte eine Sammelabschiebung nach Afghanistan abgesagt, zugleich allerdings betont, an der grundsätzlichen Haltung der Bundesregierung werde sich nichts ändern.

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