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Heidingsfelder will auch Wankas Doktorarbeit prüfen

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10.02.2013

Plagiats-Affäre Heidingsfelder will auch Wankas Doktorarbeit prüfen

„Das werde ich jetzt natürlich tun.“

Hamburg – Der Gründer der Internetseiten „schavanplag“ und „vroniplag„, Martin Heidingsfelder, will auch die Dissertation der designierten Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) überprüfen. „Das werde ich jetzt natürlich tun“, sagte er der „Hamburger Morgenpost“ (Montagausgabe). Die 61-jährige Wanka hatte ihre Arbeit im Fach Mathematik unter dem Titel „Lösung von Kontakt- und Steuerproblemen mit potentialtheoretischen Mitteln“ 1980 an der Technischen Hochschule Leuna-Merseburg abgeschlossen.

„Grundsätzlich ist die Überprüfung von naturwissenschaftlichen Arbeiten immer etwas schwieriger. Da brauchen Sie jemanden aus dem jeweiligen Fach, der einen unterstützt. Ein Einzelplagiatsjäger ist da überfordert“, räumte Heidingsfelder ein.

Heidingsfelder bestätigte, dass ihm Geld dafür geboten worden sei, falls er Fehler in der Promotion von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) finde. Offenbar gestaltet sich jedoch die Suche danach für ihn als schwierig. „Die Voruntersuchungen sind abgeschlossen“, sagte er. Das bedeute aber nicht, „dass es sich nicht noch lohnen würde, an der einen oder anderen Stelle noch mal weiterzumachen“.

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