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Kaum direkte Konkurrenz

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08.02.2012

Heideldruck Kaum direkte Konkurrenz

Heideldruck sieht von Manroland keine Gefahr ausgehen.

Heidelberg – Der weltgrößte Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck fürchtet nach der Investorenlösung beim insolvent gegangenen Konkurrenten Manroland keine Gefahr. “Mit der Lösung kann ich leben”, sagte der Heideldruck-Vorstandsvorsitzende Bernhard Schreier am Dienstagabend vor Journalisten im Hinblick auf die Übernahme des Geschäftsbereiches Bogendruckmaschinen durch den britischen Mischkonzern Langley Holdings.

Im Bereich Bogendruckmaschinen ist Heideldruck, das selbst in der Krise steckt und jüngst den Abbau von 2.000 Stellen verkündete, Weltmarktführer mit einem Anteil von über 40 Prozent. Zwar seien die Löhne bei Manroland im Zuge der Insolvenz um acht Prozent gesunken, was dem Unternehmen Rückenwind geben werde. Aber wenn Langley in Manroland investiere, werde eine gewisse Zeit vergehen, bis sich das auf dem Markt niederschlage, sagte Schreier.

Zudem seien Manroland und Heideldruck auch in der Vergangenheit kaum direkte Konkurrenten gewesen, weil sie unterschiedliche Preissegmente bedient hätten.

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