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Wolfgang Tiefensee

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04.12.2013

Haushaltsausschuss Tiefensee kritisiert Nominierung Lötzschs

Öffnung der SPD zur Linkspartei nicht unproblematisch.

Berlin – Der ehemalige Ostbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Tiefensee (SPD), hat die Linke wegen ihrer Nominierung von Gesine Lötzsch zur Vorsitzenden des Bundestags-Haushaltsausschusses kritisiert.

„Dass die Linke ausgerechnet Gesine Lötzsch ins Rampenlicht rückt und damit ihre politischen Überzeugungen salonfähig macht, zeigt auf, dass die Öffnung der SPD zur Linkspartei nicht unproblematisch ist“, sagte er der „Berliner Zeitung“ (Mittwochausgabe).

„Frau Lötzsch ist mit ihren engen Kontakten zu ehemals ranghohen Stasi-Generälen das beste Beispiel dafür, dass sich die überwiegende Mehrheit der Linken ihrer eigenen Vergangenheit noch immer nicht stellt.“

Der grüne Bundestagsabgeordnete Stephan Kühn aus Dresden erklärte dem Blatt: „Als Ausschussvorsitzende repräsentiert man das Parlament nach außen. Und ich finde es unerträglich, wenn das eine Person macht, die so unkritisch mit der DDR-Vergangenheit umgeht und sich unreflektiert im Kreise ehemaliger Stasi-Offiziere bewegt.“

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