Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

28.09.2010

Hartz-IV Größere Hinzuverdienste attraktiver machen

Berlin – Kleine Hinzuverdienste sollen für Hartz-IV-Empfänger künftig unattraktiv werden, große sich dafür um so mehr lohnen. Das ist der Kerngedanke eines Arbeitspapieres, auf das sich nach Informationen der „Rheinischen Post“ Hartz-IV-Experten von Union und FDP verständigt haben. Derzeit seien die Anreize so gesetzt, „dass es sich für Langzeitarbeitslose häufig nicht lohnt, sich durch eine Vollzeittätigkeit den Weg aus der Hilfebedürftigkeit zu bahnen“, schreiben demnach der Hartz-IV-Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion, Carsten Linnemann, und der FDP-Sozialpolitiker Johannes Vogel.

Deshalb gelte es, den Hebel der heutigen Privilegierung „kleiner Hinzuverdienste“ so umzulegen, dass „Beschäftigung in geringem Umfang unattraktiv und Beschäftigung in höherem Umfang attraktiver ist“. Dazu sollen auf Empfehlung der beiden Experten bei Hinzuverdiensten ab 200 Euro deutlich großzügigere Freibetragsregelungen als bislang gelten.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/hartz-iv-groessere-hinzuverdienste-attraktiver-machen-15787.html

Weitere Nachrichten

Cem Özdemir Grüne 2013

© gruene.de / Sedat Mehder / CC BY 3.0

Grüne Özdemir fordert „klare Kante“ gegen Erdogan-Anhänger

Angesichts der jüngsten Großkundgebung für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Oberhausen hat Grünen-Chef Cem Özdemir die SPD und die Union ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Fazle-Omar Moschee Hamburg

© Daudata / gemeinfrei

Spitzel-Affäre um Ditib Generalbundesanwalt ermittelt gegen 16 Tatverdächtige

Die Bundesanwaltschaft ermittelt derzeit gegen 16 Tatverdächtige in der Spitzel-Affäre um Deutschlands größten Islamverband Ditib. Das sagte der ...

Weitere Schlagzeilen