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19.02.2010

Hartz-IV-Debatte könnte FDP stabilisieren

Berlin – Die vom FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle angestoßene Debatte um Hartz IV kann den Liberalen nach Ansicht des Bonner Politikwissenschaftlers Gerd Langguth zusätzliche Stimmengewinne bringen. Der Online-Ausgabe der „Bild“-Zeitung sagte Langguth, das Thema Hartz IV sei für „viele Menschen wichtig“. Der Parteienforscher erklärte, die Debatte könnte den Absturz der FDP in den Umfragen stoppen und die Partei bei zehn Prozent stabilisieren. Das Thema Hartz IV „ist für das Wählerklientel der FDP durchaus geeignet. Daher kann es zu einer Stabilisierung der Partei in den Umfragen bei zehn Prozent führen“, so Langguth. Er betonte zugleich, eine Rückkehr zum Wahlergebnis der Bundestagswahl sei auf absehbare Zeit jedoch nicht zu erwarten. Die FDP hat erstmals seit Wochen dem Abwärtstrend in Umfragen gestoppt. Im jüngsten „Deutschlandtrend“ der ARD konnten die Liberalen in der Wählergunst zwei Prozentpunkte auf zehn Prozent zulegen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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