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Hartz-IV-Betrugsfälle gingen 2011 deutlich zurück

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15.03.2012

Bundesagentur für Arbeit Hartz-IV-Betrugsfälle gingen 2011 deutlich zurück

In den meisten Fällen verhängen die Jobcenter selbst Strafen.

München – Die Bundesagentur für Arbeit hat 2011 deutlich weniger Hartz-IV-Empfänger beim Schummeln und Betrügen erwischt. Knapp 47.500 Fälle wurden im vergangenen Jahr wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit an die Zollverwaltung weitergegeben. Das ist ein Minus von 9,1 Prozent verglichen mit dem Vorjahr, wie aus dem neuen Jahresbericht zur „Bekämpfung von Leistungsmissbrauch“ der Bundesagentur hervorgeht, der der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) vorliegt.

Demnach wurden auch deutlich weniger Fälle wegen eines begründeten Straftatverdachts an die Staatsanwaltschaft überreicht. Diese Zahl ging um 16,7 Prozent auf fast 20.000 Fälle zurück.

Insgesamt haben laut Auswertung die Straf- und Bußgeldverfahren binnen eines Jahres um fast 50.000 auf etwa 177.000 abgenommen. In den meisten Fällen verhängen die Jobcenter dabei selbst Strafen, zum Beispiel ein Verwarnungsgeld oder Geldbußen.

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