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14.01.2010

Handelsunternehmen drohen Strafen wegen Preisabsprachen

Bonn – Das Bundeskartellamt hat heute mehrere Einzelhandelsunternehmen und Markenhersteller, unter anderem Metro, Rewe, Lidl und Edeka, durchsucht, da der Verdacht auf illegale Preisabsprachen vorgelegen hat. Wie die Behörde mitteilte, waren insgesamt mehr als 100 Ermittler bei einer bundesweiten Razzia im Einsatz. Hintergrund der Maßnahme seien Hinweise auf illegale Preisabsprachen zwischen den Herstellern und Vertreibern von Süßwaren, Kaffee und Tiernahrung gewesen. Gegen weitere Unternehmen sei darüber hinaus ein schriftliches Verfahren eingeleitet worden. Die Unternehmen müssen mit hohen Geldbußen rechnen, sollte sich der Verdacht bestätigen, „bis zum Abschluss der Untersuchungen gelte jedoch die Unschuldsvermutung“. Erst im Dezember letzten Jahres hatte das Kartellamt wegen illegaler Absprachen mit Herstellern eine Strafe von knapp 160 für mehrere Kaffeekonzerne verhängt.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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