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22.04.2010

Haiti ist noch lange Zeit auf Hilfe angewiesen

Port-au-Prince – Das Anfang des Jahres von einem Erdbeben in großen Teilen zerstörte Haiti wird noch lange Zeit auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Heute, genau 100 Tage nach dem Unglück, wies der Chef der UNO-Mission „Minustah“ in Haiti, Edmond Mulet, auf die „enormen Herausforderungen und gigantischen Probleme“ hin, die das Land noch zu bewältigen habe. Es gelte die politische und soziale Stabilität zu bewahren sowie den Strom der Bevölkerung in die Dominikanische Republik zu stoppen.

Rund 200.000 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen bisher in das Nachbarland ausgewandert. Wie lokale Medien heute berichteten, spitzt sich die Lage in der Dominikanischen Republik zunehmend zu. Die dortige Regierung hat ihrerseits auf ein schnelles Eingreifen der internationalen Gemeinschaft und somit eine Beschleunigung der Haiti-Hilfe gedrängt, um das Abwandern der Haitianer abzuschwächen. Bei dem Erdbeben Anfang Januar dieses Jahres kamen nach Regierungsschätzungen mehr als 222.000 Menschen ums Leben.

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