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Internetseite als Virenschleuder missbraucht

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19.02.2013

Sparkasse Internetseite als Virenschleuder missbraucht

Online-Banking-Angebote offenbar nicht betroffen.

Berlin – Hacker haben die Internetseite der Sparkassen benutzt, um Schadsoftware zu verbreiten. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) empfahl deshalb allen Kunden, die am Montag zwischen 12.45 und 17.05 Uhr auf den Internetseiten von sparkasse.de waren, den eigenen Rechner mit einem aktuellen Virenschutzprogramm zu durchsuchen. Insgesamt waren in dieser Zeit rund 30.000 Besucher auf den Seiten.

Der Sparkassenverband berichtete am Dienstag, bei dem Hackerangriff sei ein sogenannter Trojaner auf einzelnen Seiten von sparkasse.de platziert worden. Kunden, die die Seiten ohne aktuellen und aktiven Virenscanner besucht hätten, könnten sich diese Schadsoftware auf den eigenen Rechner geladen haben. „Wir wissen nicht genau, was der Trojaner anrichten kann. Wir können nicht ausschließen, dass er versucht, Passwörter auszuspähen“, sagte ein Sprecher. Die Schadsoftware könne aber „mit allen gängigen Virenschutzprogrammen beseitigt werden“.

Die betroffenen Seiten wurden nach Angaben des Verbandes nach der Entdeckung der Attacke umgehend vom Netz genommen. Sie würden erst nach eingehender Prüfung wieder online gestellt.

Online-Banking-Angebote waren laut DSGV von dem Angriff nicht betroffen. Denn auf sparkasse.de würden ausschließlich Erstinformationen für Kunden angeboten. Auch Angriffe auf Homebanking-Programme von Kunden seien nicht beobachtet worden.

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