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Robert Habeck

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20.11.2015

Habeck Grüne brauchen Erfahrungen aus den Ländern

„Der bequemere Weg wäre sicherlich, in Schleswig-Holstein zu bleiben.“

Berlin – Der schleswig-holsteinische Umweltminister und stellvertretende Ministerpräsident Robert Habeck (Grüne) hat seinen Anspruch auf die Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl 2017 mit seiner landespolitischen Erfahrung begründet. „Leute, die in den Ländern Regierungserfahrung gesammelt haben, müssen sich auch für die Gesamtpartei einbringen“, sagte er der „Berliner Zeitung“ (Freitagsausgabe).

„Wir haben eine politische Phase erreicht, wo jeder gefordert ist, sein Bestes zu geben. Der bequemere Weg wäre sicherlich, in Schleswig-Holstein zu bleiben.“

Dabei würdigte Habeck den grünen Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter, der seine Kandidatur ebenfalls bereits angemeldet hat, und den Parteivorsitzenden Cem Özdemir, von dem dies noch erwartet wird. „Die Leute, die infrage kommen, sind alle exzellente Politiker“, erklärte er. „Toni ist ein Politiker, wie man ihn selten findet: Der eine Überzeugung hat, sie lebt und in klarer Sprache artikuliert. Er ist ein starkes Angebot für die Partei. Und Cem hat große Erfahrung und sich jedes Verdienst für die Partei erworben, das man sich nur erwerben kann.“

Am Freitag beginnt in Halle die Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen. Die Spitzenkandidaten der Partei für die Bundestagswahl sollen in einer im September 2016 beginnenden Urwahl ermittelt werden.

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