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15.03.2015

Gysi Athen hat Anspruch auf elf Milliarden Euro von Deutschland

„Darüber muss doch mindestens geredet werden.“

Berlin – Griechenland hat nach Ansicht des Oppositionsführers im Bundestag, Linksfraktionschef Gregor Gysi, Anspruch auf bis zu elf Milliarden Euro Schuldenausgleich aus der Zeit der NS-Besatzung.

„Darüber muss doch mindestens geredet werden“, sagte Gysi in einem Gespräch mit der „Leipziger Volkszeitung“ (Montagausgabe) unter Verweis auf eine Zwangsanleihe von 476 Millionen Reichsmark, die Hitler-Deutschland der griechischen Nationalbank während der Besatzungszeit abgepresst hatte.

Gysi finde es „unfair, dass unsere Regierung mit der griechischen Regierung darüber nicht einmal sprechen will“. Dieses abgepresste Darlehen sei nie zurückgezahlt worden.

Unter Verweis auf die Rückzahlung des Finanzpaketes im Rahmen der Euro-Rettung meinte Gysi: „Wie will man jetzt von Griechenland die Rückzahlung von Darlehen verlangen, wenn man eigene niemals zurückgezahlt hat?“

Unter Berücksichtigung der Zinsen habe Griechenland „diesbezüglich eine meiner Meinung nach berechtigte Forderung in Höhe von acht bis elf Milliarden Euro“, begründete Gysi seinen Vorstoß.

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