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11.11.2009

Guttenberg Frage des Abzugs aus Afghanistan wird politisch bedeutender

Berlin – Der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will in Sachen Afghanistan-Einsatz Klartext reden, lehnt es aber ab, ein Abzugsdatum zu nennen. Auf die Frage, ob er als der Minister in die Geschichte eingehen wolle, der die deutschen Soldaten nach Hause geholt hat, sagte der CSU-Politiker im Magazin „Stern“: „Das wäre eine von Eitelkeit getriebene Politik.“ Gleichzeitig machte er aber deutlich, dass die Frage eines Abzugs aus Afghanistan politisch immer bedeutender werde, sollten sich dort die Verhältnisse nicht verbessern. „Die Sankt-Nimmerleins-Haltung ist politisch nicht mehr tragbar. Das Wort `Exit-Strategie` nehmen wir nicht mehr nur verschüchtert in den Mund, wie noch vor ein, zwei Jahren,“ so der Verteidigungsminister.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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