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15.06.2015

Gutachten Ökonomen kritisieren Privilegien für Minijobber

Steuerfreiheit von Minijobs für Zweitverdiener in einer Ehe soll abgeschafft werden.

Berlin – Der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums hat sich für eine Reform der Regelungen für Minijobber ausgesprochen. Das Professoren-Gremium, in dem vor allem Ökonomen vertreten sind, fordert von der Bundesregierung, „die Steuerfreiheit von Minijobs für Zweitverdiener in einer Ehe abzuschaffen“, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Montagausgabe).

Der Beirat mache sich in seinem Gutachten für Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) dafür stark, „staatlich verursachte Verzerrungen“ am Arbeitsmarkt abzubauen, um den öffentlich beklagten Fachkräftemangel in Deutschland zu lindern. Die Gutachter führen aus, dass die für Arbeitnehmer von der Steuer befreiten 450-Euro-Stellen besonders „für Verheiratete mit hoher Grenzsteuerbelastung interessant“ seien.

Es sei „angesichts der hohen steuerlichen Belastung, die an der Verdienstgrenze der Minijobs einsetzt“ wenig überraschend, dass so wenige geringfügig beschäftigte Frauen auf eine reguläre sozialversicherungspflichtige Stelle wechselten. Die „Wirtschaftsweisen“ hatten dies ebenfalls als „Fehlanreiz“ kritisiert.

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