Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

14.01.2010

Gutachten Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt Atommüll aus Asse zu entfernen

Salzgitter – Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt, den gesamten Atommüll aus der einsturzgefährdeten Schachtanlage Asse herauszuholen. Anschließend sollten die rund 126000 Fässer mit leicht- und mittelradioaktivem Atommüll im Schacht Konrad, einem stillgelegten Eisenerz-Bergwerk in Salzgitter, endgelagert werden. Das geht aus einem Gutachten des BfS hervor, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt. Die Behörde rät darin der Politik zu größter Eile, angesichts des „prekären Zustands der Grube“ Asse. Mit den Arbeiten solle „schnellstmöglich“ begonnen werden. Die Behörde rechnet mit einem Zeitaufwand von etwa zehn Jahren. Bereits seit 1988 dringt in das ehemalige Kalisalzbergwerk Asse II, das 1967 als atomare „Versuchsendlagerstätte“ in Betrieb ging, eine Steinsalzlösung ein.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/gutachten-bundesamt-fuer-strahlenschutz-empfiehlt-atommuell-aus-asse-zu-entfernen-5946.html

Weitere Nachrichten

Hermann Gröhe CDU 2014

© J.-H. Janßen / CC BY-SA 3.0

Behandlungen im Ausland Krankenkassen könnten 18 Milliarden sparen

328 Milliarden kosten deutsche Patienten pro Jahr - Tendenz steigend. Eine Studie zeigt: Die Krankenkassen könnten 18 Milliarden Euro sparen, wenn sie ...

Rainer Wendt

© Hobbes1500 / CC BY-SA 3.0

Polizeigewerkschafts-Chef Wendt „Ich will die AfD klein halten“

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, wehrt sich gegen Vorwürfe, die Polizei würde von rechtem Gedankengut unterwandert. "In ...

Stephan Mayer CSU

© Henning Schacht / CC BY-SA 3.0 DE

Tschetschenische Asylanträge Union verlangt beschleunigte Bearbeitung

Nach den jüngsten Razzien gegen Tschetschenen unter Terrorverdacht hat die Union eine beschleunigte Bearbeitung von Asylanträgen von Tschetschenen durch ...

Weitere Schlagzeilen