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14.01.2010

Gutachten Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt Atommüll aus Asse zu entfernen

Salzgitter – Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt, den gesamten Atommüll aus der einsturzgefährdeten Schachtanlage Asse herauszuholen. Anschließend sollten die rund 126000 Fässer mit leicht- und mittelradioaktivem Atommüll im Schacht Konrad, einem stillgelegten Eisenerz-Bergwerk in Salzgitter, endgelagert werden. Das geht aus einem Gutachten des BfS hervor, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt. Die Behörde rät darin der Politik zu größter Eile, angesichts des „prekären Zustands der Grube“ Asse. Mit den Arbeiten solle „schnellstmöglich“ begonnen werden. Die Behörde rechnet mit einem Zeitaufwand von etwa zehn Jahren. Bereits seit 1988 dringt in das ehemalige Kalisalzbergwerk Asse II, das 1967 als atomare „Versuchsendlagerstätte“ in Betrieb ging, eine Steinsalzlösung ein.

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