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Günther Jauch
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Günther Jauch „Mir macht Wettkampf Spaß“

„Günther, Herbert, Helmut – ich glaube, für die ist das Kapitel abgeschlossen.“

Berlin – Der Moderator Günther Jauch bezeichnet sich ähnlich wie die meisten Kandidaten in seinen Sendungen als sehr ehrgeizig.

„Mir macht Wettkampf Spaß. Ich habe da auch einen Ehrgeiz, muss mich aber bremsen, weil man sich jenseits der 60 nicht chronisch lächerlich machen sollte. Aber ansonsten mag ich dieses Kompetitive und habe das immer gerne gemacht“, sagte Jauch den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

Man sei „ja sowieso immer im Wettbewerb“. Man müsse „eine bessere Idee“ haben als die anderen. „30 Jahre kommerzielles Fernsehen schafft man nicht aus dem Schaukelstuhl. Da braucht es gelegentlich auch Ellenbogen“, so der Moderator weiter.

Seit mehr als 30 Jahren ist Jauch im Show-Geschäft. Trotzdem hat er in einer Sendung immer noch Lampenfieber: „Es gibt nur eine Sendung, vor der ich jedes Jahr zittere und das ist der Jahresrückblick. Den habe ich zwar jetzt schon 32 Jahre lang moderiert, aber die Nervosität lässt leider nicht nach. Bei `Wer wird Millionär` bleibt mein Puls dafür chronisch unter dem der Kandidaten“, so Jauch. Dieses Studio sei „irgendwie“ für ihn „inzwischen so etwas wie ein Wohnzimmer“, so der Moderator weiter.

Auf die Frage, warum Eltern ihre Kinder heute nicht mehr Günther nennen, antwortete er: „Günther, Herbert, Helmut – ich glaube, für die ist das Kapitel abgeschlossen. Ich kann diese Namen so ohne Weiteres auch keinen jungen Eltern empfehlen“, sagte Jauch den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

03.09.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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