Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Reisende am Bahnhof

© über dts Nachrichtenagentur

12.08.2013

Grüner Verkehrspolitiker Bahn-Chaos in Mainz war vorhersehbar

Momentan gebe es keine schnelle Lösung.

Mainz – Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), hat das anhaltende Chaos im Mainzer Hauptbahnhof als „vorhersehbar“ kritisiert. Im Deutschlandfunk sagte er am Montagmorgen, momentan gebe es keine schnelle Lösung. Es bestehe „bloß die Hoffnung, dass die kranken Fahrdienstleiter schnell wieder gesund werden“.

Als Ursache für den Ausfall vieler Züge nannte der Grünen-Politiker den Renditedruck von Seiten des Verkehrsministeriums und des Bahnvorstands: „Die Bahn wird seit vielen, vielen Jahren von der Mehrheitspolitik auf kurzfristige Rendite gesteuert, und kurzfristige Rendite erzielt man halt am leichtesten, wenn man bei Unterhaltsmaßnahmen spart, wenn man beim Personal spart, wenn man bei all den Dingen, die mittel- und langfristig notwendig sind, spart.“

Zudem würden seit Jahren zu wenig Fahrdienstleiter ausgebildet: Diese könne man auch nicht „von heute auf morgen“ generieren, denn neben der entsprechenden Ausbildung müssten Fahrdienstleiter auch Ortskenntnis besitzen. „Im Grunde sind Fahrdienstleiter so was wie Fluglotsen“, so Hofreiter.

Laut Deutscher Bahn könnte das Chaos in Mainz noch bis Ende des Monats andauern.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/gruener-verkehrspolitiker-bahn-chaos-in-mainz-war-vorhersehbar-64735.html

Weitere Nachrichten

Agentur für Arbeit Jobcenter Goslar

Symbolfoto © Rabanus Flavus / Public Domain

Bericht Jobcenter Stade zieht Sexpartner-Fragebogen zurück

Das Jobcenter im niedersächsischen Stade hat einen umstrittenen Fragebogen zurückgezogen, mit dem eine Hartz-IV-Antragstellerin aufgefordert wurde, ...

Mercedes-Benz CL 500 Daimler

© Matthias93 / gemeinfrei

Daimler Nicht auf die Kaufprämie für E-Autos verlassen

Daimler-Vorstandsmitglied Ola Källenius hat vor zu hohen Erwartungen an die Kaufprämie für Elektroautos gewarnt. "Wir dürfen uns nicht darauf verlassen", ...

Institut der deutschen Wirtschaft Koeln

© T.Voekler / gemeinfrei

IW-Studie Brexit kostet Deutschland 0,25 Prozentpunkte Wachstum 2017

Der absehbare EU-Austritt Großbritanniens wird das deutsche Wirtschaftswachstum nach einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bereits ...

Weitere Schlagzeilen