Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

01.06.2011

Grüne wollen schwarz-gelbem Energiekonzept nicht zustimmen

Berlin – Die Grünen wollen dem Konzept zur Energiewende der Bundesregierung nicht ohne Nachbesserungen zustimmen. „Wir erwarten, dass für jedes einzelne Atomkraftwerk ein realistischer Abschaltplan vorgelegt wird“, sagte Parteichefin Claudia Roth der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Zugleich lehnte sie den Weiterbetrieb eines Altreaktors bis 2013 für den Notfall ab: Die ältesten Meiler müssten vom Netz bleiben, ohne Hintertüren. „Wenn die Regierung etwas vorlegt, was Anti-Klimaschutz-Politik ist, dann kommt eine Zustimmung für uns nicht infrage“, sagte Roth weiter und bezeichnete die Eckpunkte der Regierung zur Energiewende als Koalitionsprojekt. „Von einem gesellschaftlichen Konsens sind wir bislang leider noch weit entfernt.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/gruene-wollen-schwarz-gelbem-energiekonzept-nicht-zustimmen-21040.html

Weitere Nachrichten

Frank-Walter Steinmeier

© Arne List / CC BY-SA 3.0

Gauck-Nachfolge Seeheimer Kreis legt sich auf Steinmeier fest

In der Frage der Gauck-Nachfolge hat sich der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, gegen einen Kompromiss mit der Union ...

Rentner

© bstrupp / gemeinfrei / pixabay.com

"CDU 2017" 80 junge Politiker für höheres Rentenalter

Führende Vertreter der jungen Generation in der CDU fordern in einem Positionspapier ein höheres Renteneintrittsalter ab 2030. "Dabei muss eine Koppelung ...

Manfred Weber CSU

© Foto-AG Gymnasium Melle / CC BY-SA 3.0

Flüchtlingskrise CSU will erneuten Kontrollverlust gesetzlich verhindern

Die CSU hat nach ihrem Parteitag Bedingungen für eine Verständigung mit der CDU auf eine gemeinsame Flüchtlingspolitik genannt. "Wir brauchen die ...

Weitere Schlagzeilen