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Peer Steinbrück

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02.01.2013

Debatte um Kanzlergehalt Grüne von Äußerungen Steinbrücks irritiert

„Steinbrück muss wieder auf Angriff gegen Schwarz-Gelb schalten.“

Berlin – Die Äußerungen des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück über zu geringe Bezüge des Bundeskanzlers sorgen auch bei den Grünen für Irritationen. „Auch wenn der Hinweis richtig ist, dass in den Spitzenpositionen der Wirtschaft, selbst in Unternehmen der öffentlichen Hand oft ein Vielfaches bis ins Astronomische gegenüber Spitzenfunktionen in Politik und Staat verdient wird, war der Eindruck, man fordere zuallererst eine Erhöhung des Kanzlergehaltes, etwas unglücklich“, sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, „Handelsblatt-Online„.

Beck forderte Steinbrück auf, sich wieder auf die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner zu konzentrieren. „Steinbrück muss wieder auf Angriff gegen Schwarz-Gelb schalten und die soziale Schieflage der Politik der Regierung Merkel in den Mittelpunkt stellen“, sagte der Grünen-Politiker. „Wir Grünen haben das mit Vermögensabgabe, höherem Spitzensteuersatz, Mindestlohn und handlungsfähigen Kommunen längst auf der Agenda.“

Beck regte an, den Gehälter-Vorstoß Steinbrücks zum Anlass für eine Debatte über die Höhe von Bezügen in Unternehmen zu nehmen. „Die Diskrepanz der Einkommen zwischen denen, die Werte eines Unternehmens erwirtschaften, und denen die Unternehmen lenken, schreit nach neuen Regeln und einer Debatte, darüber was man wirklich mit seiner Arbeit und seinen Entscheidungen verdient“, sagte Beck. „Hier muss wirklich gefragt werden, ob da noch alles im Lot ist.“

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