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Islam

© Ali Mansuri / CC BY-SA 2.5

07.05.2016

Grüne Religionspolitischer Sprecher attackiert Islamverbände scharf

Im Moment würden die Verbände doch mehr von Politik und Sprache geprägt.

Köln – Der religionspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion – Beck hatte diese Funktion zeitweilig ruhen lassen, nimmt sie aber inzwischen wieder ein – griff die muslimischen Verbände und insbesondere die Türkisch-Islamische Union DITIB an. Sie seien sind keine allein religiösen Verbände, sondern gewännen ihr jeweiliges Profil aus nationalen und politischen Prägungen. „Das ist unserem Religionsrecht fremd und problematisch unter dem Gesichtspunkt der Integration“, so Beck.

„Soll etwa die Türkisch-Islamische Union DITIB quasi als Unterbehörde des türkischen Religionsministeriums in Deutschland öffentliches Recht geltend machen und ausüben können? Ich denke, nein. Schließlich ist Türkischsein kein Glaubensbekenntnis.“

Beck forderte, die Verbände müssen sich entscheiden, ob sie echte Religionsgemeinschaften mit gleichen Rechten und Pflichten wie die Kirchen bilden oder „mit ihrer derzeitigen Verbandsstruktur weiterhin ihre für die Religion nicht relevanten Eigenheiten kultivieren“ wollten.

„Im Moment werden die Verbände doch mehr von Politik und Sprache geprägt als allein von Religion. Und die unfairen Angriffe der AfD auf die Muslime entbinden uns nicht von der Pflicht, bei den Verbänden genau hinzuschauen.“

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