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Anton Hofreiter

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18.07.2017

Grüne Hofreiter wirft Autoindustrie Gefährdung von Arbeitsplätzen vor

„Wir sind ja nicht das einzige Land, das gute Fahrzeuge bauen kann.“

Berlin – Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat der deutschen Automobilindustrie vorgeworfen, mit dem „Festhalten an Technologien von gestern“ massiv Arbeitsplätze zu gefährden. „Wenn wir auch in Zukunft eine starke Autoindustrie im Land haben wollen, muss sie modernisiert werden“, sagte Hofreiter der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochsausgabe).

Der Grünen-Politiker kritisierte eine Studie im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Darin spricht sich das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung dagegen aus, Neuwagen mit Verbrennungsmotoren zu verbieten. Bundesregierung und VDA wollten einen „Schutzzaun für deutsche Verbrennungsmotoren bauen“, erklärte Hofreiter.

Er nannte dies eine „absurde Idee“ angesichts des internationalen Wettbewerbs, der die deutschen Autobauer unter Druck setze. „Wir sind ja nicht das einzige Land, das gute Fahrzeuge bauen kann“, sagte der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Er forderte „Mut und Weitblick“ für die anstehende Modernisierung.

Der Umstieg auf emissionsfreie Antriebe bis 2030 sei unverzichtbar, damit die deutsche Autoindustrie international weiter in der ersten Reihe und „Made in Germany“ ein weltweites Markenzeichen bleibe.

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