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Sigmar Gabriel

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05.02.2014

Gabriels Energiepläne 20.000 Arbeitsplätze in Niedersachsen gefährdet

Das schwarz-rote Argument von stabilen Strompreisen verfange nicht.

Berlin – In Niedersachsen stehen nach Ansicht der Grünen Zehntausende Jobs in der Windenergie-Industrie wegen der Beschlüsse der Großen Koalition im Bund auf der Kippe.

„Wenn SPD-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seine Pläne umsetzt, bringt das 20.000 Arbeitsplätze in der Windenergie-Branche in Niedersachsen in Gefahr“, sagte der neue haushaltspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Sven-Christian Kindler, in einem Gespräch mit dem „Weser-Kurier“ (Donnerstagausgabe).

Das schwarz-rote Argument von stabilen Strompreisen verfange nicht. „Dann darf man nicht die billigste Energie, die es gibt, nämlich den am Land erzeugten Windstrom, stoppen“, warnte Kindler.

Werde Gabriels Vorhaben Wirklichkeit, würde der weitere Ausbau dieses Energieträgers in Niedersachsen ab 2015 massiv einbrechen. „Es ist absurd, schmutzige Braunkohle auf Volldampf zu fahren, moderne, weniger schädliche Gaskraftwerke auszubremsen und erneuerbare Energien komplett abzuwürgen. Das ist klimaschädlich und teuer.“

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