Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Volker Beck Grüne

© Mathias Schindler / CC BY-SA 3.0

08.02.2017

Spitzel-Affäre Grünen-Politiker Beck nennt Ditib-Strategie „Vertuschung“

„Wenn der Verband wieder mehr Vertrauen erlangen möchte, muss er offener agieren.“

Düsseldorf – Der religionspolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck, hält die derzeitige Strategie von Deutschlands größtem Islamverband Ditib im Zuge der Spitzel-Affäre für reine Vertuschung.

„Der ruhende Sitz im NRW-Religionsbeirat ist nur ein erster Schritt: Wenn der Verband wieder mehr Vertrauen erlangen möchte, muss er offener agieren. Im Moment zielt die Strategie der Ditib auf Vertuschung“, sagte Beck der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Die Ditib müsse „alle Beteiligten in der Spitzel-Affäre klar der Staatsanwaltschaft benennen und die Diyanet muss sie auffordern, gegebenenfalls für die Ermittlungen zur Verfügung zu stehen und nach Deutschland zurückzukehren. Andernfalls ist eine weitere Kooperation mit der Ditib ohne Grundlage.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/gruene-beck-nennt-ditib-strategie-vertuschung-95705.html

Weitere Nachrichten

SPD

© gemeinfrei

SPD Seeheimer Kreis stützt Agenda-Kurs von Kanzlerkandidat Schulz

Der konservative SPD-Flügel "Seeheimer Kreis" stützt die von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz geplanten Korrekturen an der Agenda 2010. "Das sind ...

Cem Özdemir Grüne 2013

© gruene.de / Sedat Mehder / CC BY 3.0

Grüne Özdemir fordert „klare Kante“ gegen Erdogan-Anhänger

Angesichts der jüngsten Großkundgebung für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Oberhausen hat Grünen-Chef Cem Özdemir die SPD und die Union ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Weitere Schlagzeilen