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04.08.2010

Gründer der Loveparade fühlt sich mitschuldig an Katastrophe

Duisburg – Der Gründer der Berliner Loveparade, Dr. Motte, fühlt sich mitverantwortlich an der Katastrophe von Duisburg. Dem „Zeit-Magazin“ sagte er: „Ich fühle mich schuldig, dass ich die ganze Sache nicht frühzeitig gestoppt habe“. Der 50-Jährige fügte hinzu: „Ich sehe heute die Loveparade als mein Kind an, ein Kind, das missbraucht wurde.“ Der Veranstalter, der eigentlich Matthias Roeingh heißt, war bis vor wenigen Jahren Miteigentümer der Markenrechte. Er sagt, er sei beim Verkauf an die Fitnesskette McFit überstimmt worden und habe kein Veto eingelegt.

Der Geist der Loveparade sei in Berlin geblieben: „… mein mit der Loveparade verbundener Traum war der Weltfrieden, und durch die Wiederholung der Veranstaltung sollten andere Menschen mit diesem Traum angesteckt werden. Die Loveparade sollte für immer sein, ein Fest der Menschheit.“ Alles, wofür Duisburg vor der Katastrophe gestanden habe, habe nichts mehr mit Techno zu tun gehabt.

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